Silberbesteck verkaufen beginnt mit einer ehrlichen Frage: Ist der geerbte Kasten massives Silber oder nur versilbert? Genau das klären wir in unserem Fachgeschäft in Berlin-Charlottenburg, bevor über Zahlen gesprochen wird – kostenlos, unverbindlich und direkt am Tresen. Wir lesen die Punzen mit Ihnen, trennen Massives von Versilbertem, wiegen vor Ihren Augen und rechnen zum tagesaktuellen Silberkurs offen vor. Ob kompletter 12er-Kasten, einzelne Löffel oder das ganze Tafelsilber samt Kannen und Leuchtern: Bringen Sie einfach alles mit in die Wielandstraße 43, Ecke Kantstraße.
Echtes Silberbesteck trägt in der Regel eine Punze wie 800, 835 oder 925 – sie nennt den Silberanteil in Tausendteilen. Versilbertes Besteck erkennen Sie dagegen an Stempeln wie 90, 100 oder 150 sowie an Kürzeln wie EPNS oder Begriffen wie Alpaka und Neusilber: Hier liegt nur eine hauchdünne Silberauflage auf einem unedlen Grundmetall, der Materialwert ist entsprechend gering. Das sagen wir Ihnen offen, auch wenn sich ein Verkauf für Sie dann kaum lohnt – niemand soll versilberte Ware für Massivsilber halten. Die kostenlose Prüfung sortiert beides in wenigen Minuten: Bei unklaren oder fehlenden Stempeln misst unser Fischer XRAY 250 Röntgenfluoreszenz-Analysegerät den Feingehalt zerstörungsfrei.
Die Punze sitzt bei Besteck meist auf der Rückseite des Griffs, oft winzig neben dem Herstellerzeichen. Deutsche Ware nach 1888 trägt neben der Zahl häufig Halbmond und Krone – ein gutes Zeichen für massives Silber. 800er und 835er Silber sind bei deutschem Tafelbesteck der Normalfall, 925er Sterlingsilber findet sich eher bei englischen und internationalen Serien. Auch Herstellernamen wie WMF, Wilkens, Robbe & Berking oder Christofle helfen bei der Einordnung; bei besonders gut erhaltenen, vollständigen Serien kann über den reinen Materialwert hinaus ein zusätzlicher Wert entstehen. Fehlt jede Prägung, ist das kein Ausschluss: Alte und ausländische Stücke sind manchmal ungestempelt, die Messung schafft in Sekunden Klarheit.
Wer in Berlin Silberbesteck verkaufen möchte, kommt einfach ohne Termin in unser Fachgeschäft in der Wielandstraße 43, Ecke Kantstraße – bei größeren Beständen lohnt eine kurze Absprache vorab. Am Tresen sortieren wir gemeinsam nach Punzen und trennen massive von versilberten Teilen, offen benannt, nichts verschwindet in einer Sammelkiste. Gewogen wird vor Ihren Augen, gerechnet zum tagesaktuellen Silberkurs, und jeden Rechenschritt sehen Sie mit. Nehmen Sie das Angebot an, zahlen wir sofort in bar aus; bis 1.999,99 Euro ist der Ankauf auf Wunsch anonym, darüber gilt die gesetzliche Ausweispflicht. Wenn Sie erst eine Zahl hören und zuhause überlegen möchten, ist auch das völlig in Ordnung.
Bei vielen Bestecken besteht nur der Messergriff aus Silber, während die Klinge aus Stahl ist – und der Griff selbst ist hohl und mit Kitt oder Zement gefüllt, damit das Messer satt in der Hand liegt. Ein 800er-Stempel auf dem Griff bedeutet hier also nicht, dass das ganze Messer aus 800er Silber besteht. Wer solche Messer komplett verwiegt und den vollen Silberkurs in Aussicht stellt, rechnet an anderer Stelle wieder herunter. Wir machen es andersherum: Gefüllte Griffe werden mit einem nachvollziehbaren Abzug für Füllung und Klinge bewertet, und wir erklären Ihnen diesen Abzug, bevor eine Zahl fällt. So bleibt die Rechnung auch bei gemischten Kästen sauber.
Drei Größen bestimmen den Betrag, wenn Sie Silberbesteck verkaufen: der Feingehalt, das Gewicht der massiven Teile und der tagesaktuelle Silberkurs. Ein vollständiger 12-Personen-Kasten aus 800er Silber bringt je nach Ausführung schnell ein Kilogramm und mehr auf die Waage – bei Silber lohnt sich der Weg vor allem, wenn mehrere Stücke zusammenkommen. Monogramme, Kratzer und Anlaufspuren mindern den Materialwert nicht: Bewertet wird das enthaltene Silber, nicht die Optik. Polieren sollten Sie vorher ausdrücklich nicht, denn aggressive Reinigung kann Punzen unlesbar machen und empfindliche Oberflächen angreifen. Bringen Sie den Kasten so mit, wie er im Schrank stand – das Sortieren übernehmen wir gemeinsam am Tresen.
An der Punze: 800, 835 oder 925 stehen für massives Silber, Stempel wie 90, 100 oder EPNS für eine Versilberung. Ohne Punze messen wir den Feingehalt kostenlos und zerstörungsfrei per XRF-Analyse.
Versilbertes Besteck hat nur eine hauchdünne Silberauflage und daher kaum Materialwert. Wir prüfen es kostenlos und sagen Ihnen ehrlich, wenn sich ein Verkauf für Sie nicht lohnt.
Nein. Einzelne Löffel, unvollständige Sets und angelaufene Teile sind genauso willkommen. Bewertet wird das Silbergewicht, nicht die Vollständigkeit des Kastens.
Der Griff ist meist hohl und mit Kitt gefüllt, die Klinge besteht aus Stahl. Solche Messer rechnen wir mit einem offen erklärten Abzug nach ihrem tatsächlichen Silberanteil ab.
Nein. Beim Ankauf zählt der Materialwert des Silbers; Gravuren und Gebrauchsspuren haben auf den Auszahlungsbetrag keinen Einfluss.
Ja. Bei einer Einigung zahlen wir sofort in bar aus, direkt im Fachgeschäft in der Wielandstraße 43 in Berlin-Charlottenburg. Ein Termin ist nicht nötig.
Bringen Sie Ihr Besteck so mit, wie es ist – unsortiert und unpoliert. Wir lesen die Punzen, trennen Massives von Versilbertem, wiegen vor Ihren Augen und zahlen bei einer Einigung sofort in bar aus. Kostenlos, unverbindlich und ohne Termin.
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